Mai 18 2012

Zusammenleben von Christen und Muslimen in der Pluralen Gesellschaft

Important!

Michael Widmann (Jahrgang 1964) wirkte nach dem Studium der Philosophie und in München, Wien und Frankfurt zunächst in einer großen Pfarrei und erhielt eine pastorale (Vermittlung der Kenntnisse für die hauptberufliche praktische Arbeit in einer Gemeinde ohne Pfarrer zu werden). Anschließend absolvierte er eine journalistische und war in der Redaktion einer katholischen Zeitung tätig. Derzeit arbeitet er in einem katholischen Verlag, wo er die Autoren, Inhalte und Form von Büchern betreut.

Widmann ist der Autor der Bücher “Das Kopftuch – Gefahr für die plurale Gesellschaft?“  und „Im Kampf der Kulturen: Wo steht der Feind?“

Mai 18 2012

Ein friedliches Miteinander oder doch ein Kampf der Kulturen?

In Ihrem zweiten Buch ging es ja nicht um das Thema Kopftuch, sondern um das Thema Kampf der Kulturen, die ja eine Gegendarstellung zu Huntigton´s These *„Kampf der Kulturen“ darstellen sollte. Wieso und von welchen Akteuren wird ein solcher Kampf der Kulturen beschworen?

*engl. The Clash of Civilizations (…)

Mai 18 2012

Erfahrungen des Zusammenlebens: Ein Stimmungsbild aus Deutschland

Wie sehen Sie das Zusammenleben von Muslimen und Christen in Deutschland und welche Erfahrungen haben Sie bisher damit gemacht?

Ich persönlich habe nur gute Erfahrungen gemacht. Das liegt möglicherweise auch daran, mit welcher Haltung man den Menschen begegnet. Ich kann nicht in die Menschen hineinschauen, die mir aus bestimmten Vierteln in Großstädten berichten, sie würden dort aggressiv oder herablassend behandelt. Sie fühlten sich dort nicht sicher, denn selbst ein Einsatz der werde sogleich umzingelt und bedroht. Wenn wir einmal von solchen Ghettoerfahrungen absehen, ist das Verhältnis wohl gar nicht so schlecht. Aber es ist wohl eher ein Nebeneinander als ein Miteinander, und das ist gefährlich. Denn einerseits sind die präsent, andererseits kennt man sie nicht. Man gewinnt also seine Informationen über die Medien, über Multiplikatoren. Zugespitzt gesagt: „Ich habe zwar noch nie mit meinem muslimischen Nachbarn gesprochen, aber man weiß ja, was das für Leute sind …“ Deswegen freut es mich immer, wenn ich junge Leute sehe, die sich über diese Grenzen hinweg unterhalten und befreundet sind, weil sie die Schule oder die Uni zusammenbringt.

Mai 09 2012

(Türkçe) Seçimler yaklaşıyor EY TÜRKLER!

Almanya´da yaşamamıza rağmen bazı konularda çok duyarsız davranıyoruz. Hemen bir örnek verelim; SEÇİMLER…

Almanya’nın en büyük eyaleti ’da 13 Mayıs’ta yapılacak. Eğer biz kendimizi Almanya´ya ait hissediyor ve buranın bir vatandaşı olarak görüyorsak, önümüzdeki seçimlere daha duyarlı olmamız gerekiyor. Hangi ülkede yaşarsanız yaşayın, yaşadığınız ülkenin bir takım vatandaşlık hakları vardır. Bu haklardan herkesin faydalanması gerekmektedir, zaten bu da olması gerekendir. Vatandaş; aynı topraklar üzerinde  yaşayan ve aynı devlete bağlı bireylere denir. de bunun içine  girer. Yaşadığı ülkenin geleceğini çok yakından ilgilendiren seçimlere  gitmeyen vatandaşlarımız, sorumsuzluk örneği sergiliyor. Oy kullanmak  herkesin hakkıdır, fakat bunu yerine getirmek ise vatandaşlık  vazifesidir.

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